Puppen der 50er und 60er Jahre

"Für unsere Mädchen", aus einem Katalog des Versandhaus Quelle
"Schildkröt-Puppen so richtig zum Liebhaben!", Verkaufskarton aus den 60er Jahren, Maße: 34 x 16 x 11 cm
Schildkröt-Puppe "Bärbel" auf Rollschuhen (mit Uhrwerk / "Federmotor" zum Aufziehen).
"Schildkröt-Puppen - Die wünsch' ich mir..." – Zeitschriftenwerbung (1957)
Puppe Goebel ERBS 3901, 1962, 28 cm
Puppe Wernicke 132/10, 38 cm
Charlot Byj Puppe Nr. 2901, 1957, 28 cm

Mit diesen Puppen hat Gabriela (Jahrgang 1953) gespielt. Ich freue mich riesig, dass ihre gesammelten Kindheitsschätze meinem Museum anvertraut wurden und somit anderen Menschen Freude bereiten können!

Puppe Goebel 7161, 1960, 25 cm
Puppe Goebel, 25 cm
Puppe Goebel ERBS 3901, 1962, 25 cm
Puppe "Schildkröt 33"
In den 1950er und 60er Jahren Bestandteil in nahezu jeder Mädchen-Spielpuppenkollektion: eine "Negerpuppe". Höhe: 36 cm
Puppe Eva Harta Goebel, 1957, 30 cm
Puppe Schildkröt "Modell Käthe Kruse", 40 cm
Puppe von Charlot Byj, Goebel, Höhe mit Strohhut 20 cm
Charlot Byj, Goebel Puppe Nr. 2912, 1966, 22 cm

Auf dem Titelbild des darüber abgebildeten Spielzeugprospekts „Freie Fahrt für den Kinderland-Express“ aus dem Jahr 1957 kommen sie als Neuheit angefahren: die von Charlot Byj entworfenen Puppen der Firma Goebel „Shabby O’Hair“ und „Pizza Py“ („Stups“).

24.1.1945
Weihnachten 1945
Kinder spielen in Trümmerlandschaft (schätzungsweise um 1946)
"Reni im Wintermantel" - "Reni hat das kl. Püppchen lieb." (1948)
Um 1950
1950
1952
"Die stolze "Puppenmutter" Angelika u. der "Fahrdienstleiter" Ernst-Dirk." (1954)
"Heinz, Hannel, Christa und Hans-Joachim Weihnachten 1954 im Flüchtlingslager"
Weihnachten in beengten Wohnverhältnissen, um 1954
Freude über die Schildkröt-Puppe "Ursel" unter dem Weihnachtsbaum, 1954
1952
1954
1955
Kinderträume / Kinderwünsche 1955
1955
Weihnachten 1956
1956
1957
1957
"Hier erfüllen wir alle Mädchenträume", aus einem Spielzeugprospekt (schätzungsweise um 1957)
"Moni u. Brigittchen Weihnachten 1958"
Weiihnachten 1959
Versandhaus Schöpflin Haagen (1958)
1958
Puppenwagen-Ausfahrt im Sonntagskleid (1958)
Erste Begegnung mit der neuen Puppe (1959)
1959
1959
Spielzeugprospekt (o.J., schätzungsweise um 1959)
Weihnachten 1959
Weihnachten 1959
Weihnachten 1959
"Dorothee als Puppenmütterchen" (1960)
1960
1960
1960
1960
1960
1960
1960
Udo deckt den Kaffeetisch für Karins Puppen (1960)
Angeheiterter Mann im intensiven Gespräch mit einer Schildkröt-Puppe (1961)
1961
1961

Versandhaus Quelle 1961: „Der Wunschtraum unserer Mädchen geht in Erfüllung“, „Plastic-Puppen in reizender Kleidung“

1961
1961
1962
1962
1963
1962
1964
1964
1965
1965
1966
1964
Mutter und Tochter gehen mit ihren Kindern spazieren (1967)
Die Puppen werden gewogen (1966)
Während der kleine Bruder routiniert freundlich in die Kamera schaut, steht das Geburtstagskind selbst dem neuen Puppenwagen samt Puppe noch sichtlich skeptisch gegenüber... (um 1967)
1967
1968
1968
1969
1969
1968
1970
1971
Schildkröt "Wovon Kinder träumen" (1951)
"Schildkröt-Puppen - Schildkröt-Spielzeug" (1953)
Werbung für die Schildkröt-Puppe "Ursel" (1954)
"Schildkröt Puppen" (1955)
"Schildkröt Puppen in aller Welt", Verkaufskarton, 44 x 20 x 12 cm

„Wenn hoher Schnee lag, fuhren meine Eltern am Sonntag mit uns Kindern in den 60ern auf einen Berg etwa 20 km entfernt in der Umgebung durch verschneite Tannenwälder in Serpentinen hinauf zum Schlittenfahren. Hinten im Auto hatten meine Schwester und ich unsere „Püppies“ dabei, zwei blondgelockte etwa 30 cm große Puppen, die wir nach unseren Tanten Gertrud und Gerda benannt hatten. Meine trug ein Stirnpony und das kinnlange Haar zu einer Innenwelle à la 60er Jahre frisiert. Ich kämmte sie immer äußerst sorgfältig. Die Puppen hatten von meiner Mutter aus schwarzweißer Wolle Mützen und Winterjäckchen gestrickt bekommen. Dazu trugen sie schwarze Lackschühchen. Es gab zu anderer Kleidung auch rote und weiße Lackschühchen.“ – Danke für diese Erinnerung an Claudia. Die Puppen wurden irgendwann innerhalb der Verwandtschaft verschenkt, nur die Schuhe blieben übrig. Die ausgefransten Schnürsenkel zeugen vom häufigen An- und Ausziehen…

Danke an Regina: „Mindestens einmal pro Woche pilgerten meine Freundin und ich zum ortsansässigen Spielwarengeschäft (bestimmt eine Stunde Fußmarsch – einfach!) und ließen uns von der Verkäuferin das brandneue „Kullertränchen“ vorführen – eine Puppe, die ihren Gesichtsausdruck veränderte, wenn man ihre Arme bewegte. Ich bedanke mich hiermit nachträglich für die unerschöpfliche Geduld dieser Frau.“ 

Moderne Zeiten in der Puppenwelt: Küchenschrank (Höhe ca. 40cm) mit Resopal beschichteten Oberflächen, elektrischer Handmixer und Küchenmaschine