„Wenn hoher Schnee lag, fuhren meine Eltern am Sonntag mit uns Kindern in den 60ern auf einen Berg etwa 20 km entfernt in der Umgebung durch verschneite Tannenwälder in Serpentinen hinauf zum Schlittenfahren. Hinten im Auto hatten meine Schwester und ich unsere „Püppies“ dabei, zwei blondgelockte etwa 30 cm große Puppen, die wir nach unseren Tanten Gertrud und Gerda benannt hatten. Meine trug ein Stirnpony und das kinnlange Haar zu einer Innenwelle à la 60er Jahre frisiert. Ich kämmte sie immer äußerst sorgfältig. Die Puppen hatten von meiner Mutter aus schwarzweißer Wolle Mützen und Winterjäckchen gestrickt bekommen. Dazu trugen sie schwarze Lackschühchen. Es gab zu anderer Kleidung auch rote und weiße Lackschühchen.“ – Danke für diese Erinnerung an Claudia. Die Puppen wurden irgendwann innerhalb der Verwandtschaft verschenkt, nur die Schuhe blieben übrig. Die ausgefransten Schnürsenkel zeugen vom häufigen An- und Ausziehen…