DDR-Spielzeug
In der DDR produziertes Spielzeug ist ebenfalls in verschiedenen anderen Rubriken des virtuellen Museums zu finden. Zum einen fand sehr viel in der DDR hergestelltes Spielzeug als willkommener Devisenbringer seinen Weg auch ins „kapitalistische Ausland“, sodass es sich eh vermischt hat, zum anderen wird ein Mädchen in der Bundesrepublik seiner Puppe auf ihrem Spielzeugherd genauso ein „Süppchen“ gekocht haben wie in der DDR. Auf diesen Seiten finden sich deshalb überwiegend Spielzeuge, die es in dieser Form nur im „Arbeiter- und Bauernstaat“ gegeben hat.
Interessant ist sicherlich, in welch starkem Maße sich die Ideologien der verschiedenen Systeme in den Kinderzimmern wiederfinden. Auffällig im kapitalistischen Westen ist zum Beispiel die Präsenz vieler bekannter Firmen im Spielwarenbereich, sei es in Form einer großen Vielfalt von Kaufladenschachteln bekannter Markenhersteller oder von Autos oder Eisenbahnen mit entsprechenden Werbeaufdrucken. Im Osten dagegen wurde verstärkt Wert auf die Vermittlung politischer Inhalte gelegt. Im Folgenden also nun einige typische DDR-Spielzeuge – Falls jemand seine ganz persönlichen Erinnerungen dazu beitragen möchte, freue ich mich über eine entsprechende E-Mail.
©Text/Fotos: Jörg Bohn / VG Wort Wissenschaft
Lange gesucht und nun endlich Bestandteil der Sammlung: der extrem rare Palast der Republik-Baukasten von FORMO (VEB Gothaer Kunststoffverarbeitung), lt. Aufbauanleitung aus dem Jahr 1977. Es gab ihn wohl im Souvenirshop des „echten“ Palastes zu kaufen. So gelungen sowohl in Bezug auf das Design als auch auf den Spielwert viele DDR-Spielzeuge daherkommen: Dieses hier kann bezüglich letztgenanntem weniger überzeugen. Die einzelnen Teile halten teilweise schlecht zusammen, andere wiederum sind unglaublich schwer zusammenzufügen, weil das dafür verwendete Plast viel zu hart ist und auch die Passgenauigkeit viele Wünsche offen lässt. Als meine Fingerkuppen kurz vorm Bluten waren, habe ich mir schließlich einen kleinen Hammer zu Hilfe genommen… Ich frage mich, ob das Material im Laufe der Zeit so ausgehärtet ist oder ob das schon damals so war. Falls jemand bereits zu DDR-Zeiten damit gespielt hat, würde ich mich über einen Erfahrungsbericht freuen! – Herzlichen Dank an Silvio für folgende Reaktion: „Das war normal dass die Teile schwer zusammen gingen, deswegen waren wohl auch mehr drin, so als Ausgleich für Teile, die gar nicht passten“ – Inge schickte mir folgendes: „Mit den Formo-Bausteinen habe ich bereits Anfang der 60er gespielt. Bin Jahrgang 1956. Bevor der Betrieb VEB wurde, war mein Onkel Werner Wind der Inhaber der Firma, wurde dann erst halbstaatlich, bevor der Betrieb dann ganz in das „Eigentum des Volkes“ zwangsweise übergegangen ist. Mir hatte er die Bausteine „säckeweise“ mitgebracht. Für seinen Stand auf der Leipziger Messe habe ich dann Modelle gebaut. Er hat mich auch mal mitgenommen und dann habe ich dort so eine Art Vorführung gemacht. Schwierig waren sie schon zusammenzustecken, vor allem die roten Dachziegel auf die Holzstäbchen. Die Fenster waren alle blau und die Steine gelb, jedenfalls als ich damit gebaut hatte. Die Grundplatten waren grün. Aber ich fand die Dinger toll und habe auch unglaublich viele Stunden damit verbracht. Vielleicht war das auch der Grundstein für meine Berufsentscheidung geworden, habe Architektur und Bauwesen studiert.“ Maße des fertig gebauten PdR-Modells: 38 x 15,5 x 9,5 cm. – Zu guter Letzt vielen Dank an Henrik aus Aarhus in Dänemark, der mir auf eine entsprechende Anfrage in meiner „gesucht“-Rubrik per E-Mail den entscheidenden Tipp gab, wo der Baukasten zu finden war: nämlich stilecht in einem Laden in Berlin auf der Karl-Marx-Allee!
Die Originalverpackungen des „Palast der Republik“ – Baukastens. Die blaue Schachtel (47 x 25 x 10 cm) beinhaltet noch etliche weitere Bausteine, für den Bau des PdR benötigt man schätzungsweise knapp zwei Drittel des Inhaltes. Auf dem Foto des Kartons ist der „Palast“ in anderer, vom Maßstab her größerer Bauart zu sehen, als in der Bauanleitung. Um aber das Modell auf dieser Karton-Abbildung nachzubauen, reichen die vorhandenen Bausteine wiederum nicht aus… Bleiben also einige Fragen offen. Und neue tun sich auf: Ich habe den Bausatz jüngst in der daneben abgebildeten kleineren (35 x 25 x 4,5 cm) Alternativschachtel mit geringerem Inhalt erstehen können. Während der blaue „Souvenir aus Berlin“-Karton (EVP 49,00 M) kostete, war der bunt bedruckte schon für 22,00 M zu haben. Vielleicht war der teuere für zahlungskräftige Touristen gedacht, die ein Mitbringsel gesucht haben? Ausgesprochen selten sind sie jedenfalls beide!
Aussagekräftiges DDR-Spielzeug: Annaberger Puzzle mit 500 Teilen: „Sandmann im Palast der Republik“ (der ja unfassbarer Weise wegen des ebenso unsäglichen Kitsch-Projektes „Stadtschloss“ abgerissen wurde. Fast so, als hätte es die DDR nie gegeben). Daneben: Annaberger Puzzle Nr.6707 – „Palast der Republik“.
„Das schöne sozialistische Dorf – 10 Modellbogen mit 23 Bauten für unsere Jugend“, VEB Postkarten Verlag Berlin, 1962. „Mit der Bildung der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) in unserem Arbeiter-und-Bauern-Staat sind die Voraussetzungen geschaffen, die Umgestaltung auf den Dörfern zu vollziehen und damit der Landbevölkerung ein schöneres Leben und einen höheren Lebensstandard zu sichern.“ – „Wer malt mit? Täglich schöner wird unsere Republik“ – „Ein Malheft für Kinder von 6 Jahren an“ (wohl 1970)
Frauenbild in der DDR
Selbst ist das Mädchen! – Das Bemühen um Emanzipation begann in der DDR bereits im Kindesalter (Warum und weshalb und ob dies von Seiten des Staates aus uneigennützigen Gleichstellungsgründen geschah oder mit dem Hintergedanken verbunden war, sich möglichst viele Arbeitskräfte zu erziehen und damit eine möglichst hohe Produktivität zu erzielen, sei an dieser Stelle mal nicht weiter erörtert). Auf einer entsprechenden Spielzeugschachtel in Deutschland-West jedenfalls wäre ein Mädchen mit Schraubenzieher wohl undenkbar gewesen. Dort hätte sicherlich „der große Bruder“ die Puppenstubenelektrik verlegt. – Beim Würfel-Brettspiel „Wir bauen ein Haus“ aus dem Jahr 1954 stellen Frauen in „typischen Männerberufen“ eine Selbstverständlichkeit dar. So trifft man auf dem Spielbrett „im Vorübergehen die Glaserin Erika, die schon Fenster einsetzt“ und auf Feld 73 „Hilde, die einen Ofen setzt.“
Aus „Spielzeug richtig ausgewählt“ von 1964: „Wir können heute keinesfalls einen Unterschied zwischen speziellem Spielmaterial für Jungen oder für Mädchen machen. In der DDR ist die Frau gleichberechtigt. (…) Sie müssen dem in der Erziehungsarbeit Rechnung tragen, wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Kinder später einmal im Beruf oder in der eigenen Familie Schwierigkeiten haben. – Unseren Mädchen bieten sich die gleichen Berufsmöglichkeiten wie den Jungen. So haben die Eltern die Aufgabe, auch in ihren Mädchen das technische Interesse zu wecken und zu fördern.“
Auszug aus einem 1968 erschienenen Fachbuch: „Zu den technischen Spielsachen, die Jungen und Mädchen gleichermaßen interessieren, zählen auch batteriebetriebene Geräte und Spielzeuge. Ein Mixer zum Beispiel läßt Mädchen- und Jungenherzen höher schlagen. Ein Vater erzählte mir, wie sein Sohn (1. Schuljahr) täglich nach Hause kommt und den ersten Weg zu einem Mixer und den Sirup- und Obstsaftflaschen nimmt, um die „zauberhaftesten“ Milch-Mix-Getränke herzustellen. Weitere neuzeitliche „Arbeitsgeräte“ im Spielzeugformat sind: Waschmaschinen, Schleuder und Staubsauger. In Kindergärten kann man beobachten, daß Jungen und Mädchen gleichermaßen damit umgehen, ohne daß es Vorrangstellungen für „Jungenspielzeug“ gäbe.“ – Dass es in der sozialistischen Realität dann wohl doch anders aussah, belegen etliche Verpackungen von hauswirtschaftlichem Spielzeug, die ausschließlich Mädchen bei der spielerischen Hausarbeit abbilden.
Gutes Design im Spielzeugbereich
Eines der bekanntesten Beispiele für ausgezeichnetes DDR-Design im Spielzeugbereich: Der „Schaukelwagen“ nach einem Entwurf von Hans Brockhage aus dem Jahr 1950. Eine Studienarbeit (konstruktive Mitarbeit: Erwin Andrä) an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden. Betreuer: Mart Stam (Quelle: Heinz Hirdina: Gestalten für die Serie – Design in der DDR 1949 – 1985)
1956 berichtet die Zeitschrift „Die Frau von heute“ über den „Schaukelwagen“: Bei einem Besuch im Leipziger Messehaus „Petershof“ fiel uns ein Mehrzweck-Spielgerät auf, das von der Firma Gottfried Lenz, Berggießhübel, ausgestellt wurde. (…) Wir hielten dieses Gerät für sehr praktisch, darum fragten wir den Hersteller nach dem Preis und den Liefermöglichkeiten. Der Preis ist mit 41.- DM sicher nicht zu hoch gegriffen, und die Liefermöglichkeiten wären auch zufriedenstellend, wenn die DHZ Kulturwaren die Produktion der Firma Lenz vertraglich binden würde. Im vorigen Jahr ging die DHZ nur sehr zögernd an einen Vertragsabschluß heran. In diesem Jahr hat sie überhaupt keinen abgeschlossen, weil der Wagen angeblich zu teuer wäre. Wir sind über diese Auslegung der DHZ einigermaßen erstaunt. Es soll gar nicht die Rede davon sein, daß die Firma Lenz 80 Prozent ihrer Produktion an das Ausland liefert, dem der Wagen nicht zu teuer ist. (…) Uns ist einfach unverständlich, daß durch die Haltung der DHZ der Schaukelwagen nicht in ausreichender Stückzahl in den Handel kommen soll, auf den viele Muttis bestimmt schon sehr warten, weil er bei den immerhin noch sehr beengten Wohnverhältnissen geradezu ideal in seinen Verwendungsmöglichkeiten ist.“ (Anm.: DHZ = Deutsche Handelszentrale)
Diese „Ziehharmonika-Katze“ war ein in der DDR sehr beliebtes Spielzeug, der Körper lässt sich wie der Balg eines Akkordeons auseinanderziehen. Katze LIBA, entworfen von Libuše Niklová und von Fatra in der Tschechoslowakei hergestellt.
Beispiel für hervorragendes DDR-Design: Dreirad in Stromlinienform. Zu finden im Konsument-Versandhauskatalog Frühjahr/Sommer 1966: „Dreirad, sehr stabile, gefällige Form, rot lackierter Sathlblechpreßrahmen, MDN 51“
Sandmann
Bald nach der Wende wurde der seit 1959 im DDR-Fernsehen zu sehende Sandmann eingestellt, doch nach Protesten von Eltern und Kindern schon kurze Zeit später wieder ins Programm genommen. Hatten die Spielzeugfiguren anfangs getreu dem Vorbild vier Finger, werden – da viele Kinder davon irritiert waren – nunmehr nur noch Figuren mit fünf Fingern hergestellt.
Liliput Dreirad
Das Kinderdreirad „Liliput“ mit Pedalantrieb und luftbereiften Rädern wurde von einem VEB in Haldensleben im Rahmen der sogenannten Konsumgüterproduktion hergestellt. Es gab im Laufe der Zeit drei verschiedene Typen, die bis 1990 produziert wurden. In den Freizeiteinrichtungen und Stadtparks der DDR waren diese Dreiräder in Vermietstationen erhältlich.
Typische DDR-Spielzeuge
Typisch DDR: Teddys mit übergroßen Köpfen und Plast-Tiere mit Wackelaugen. Selbstverständlich wurden nicht nur Teddys dieser Machart produziert, sondern auch nach traditionellem Muster gefertigte. Sie werden an dieser Stelle jedoch als „DDR-typisch“ bezeichnet, weil auf meinen DDR-Spielzeug-Seiten – wie bereits in der Einleitung formuliert – vorzugsweise Spielzeuge vorgestellt werden, die es in dieser Form nur in der DDR, nicht aber in der Bundesrepublik gegeben hat. Grund für diese Erläuterung: Eine in der DDR aufgewachsene Besucherin meiner Seiten hatte „schöne Bären vermisst, die es in der DDR selbstverständlich auch gegeben hat“. Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass der Begriff „schön“ natürlich relativ ist. Ein Kind, das mit unten abgebildeten Kuscheltieren groß geworden ist, wird diese sicherlich ebenfalls als „schön“ empfunden haben. – Letzteres trifft auch auf die „Gummigesichter“-Plüschfiguren zu.
Der Burattino bzw. Buratino (italienisch: Hampelmann, Kasperle) ist das von Alexei Nikolajewitsch Tolstoi in dem Kinderbuch „Die Abenteuer des Burattino oder das goldene Schlüsselchen“ geschaffene russische Gegenstück zu Carlo Collodis Pinocchio.
Raucher-Mäcky
IFA W50 Kipper
Ausgesprochen beliebtes DDR-Spielzeug und, wie das Titelbild der Zeitschrift „Der deutsche Straßenverkehr“ sowie Privatfotos anschaulich dokumentieren, sogar im Urlaub mit dabei: der IFA W50 Kipper mit einer imposanten Länge von ca. 60 cm.
Ideologie
„Sputnik, Sputnik, kreise“
„Ein Liederbuch für die Vorschulerziehung“. In der ersten Abteilung des Buches findet man „Lieder vom sozialistischen Aufbau in Stadt und Land, von der Helfern bei der Arbeit, von Kran und Bagger, von Traktor und Kombine, von den Berufen der Eltern, von den Soldaten unserer Volksarmee, von Auto, Feuerwehr, Eisenbahn und Sputnik…“.
„1) Kreise, Sputnik, kreise / mach die große Reise /grüß den lieben Mond /der am Himmel wohnt – 2) Sause, Wostok, sause! / Brachtest schnell nach Hause / Gagarin und Titow / Gagarin und Titow – 3) Wenn ich später groß bin / wie Titow und Gagarin / möcht ich hin zum Mond / der am Himmel wohnt (Worte: Fritz Bachmann (1) / Johanna Neumann (2/3 ))“
„1) Mein Bruder ist Soldat im großen Panzerwagen / und stolz darf ich es sagen / Mein Bruder schützt den Staat / Mein Bruder schütz den Staat – 3) Und greift uns jemand an / so hat er nichts zu lachen / die Volkssoldaten wachen / und stehen ihren Mann (Manfred Hinrich)
Auf meine Frage, ob Lieder dieser Art in dem Buch standen, weil dies die Vorgaben „von oben“ forderten oder ob solche Texte in den DDR-Kindergärten wirklich gesungen wurden, erhielt ich folgende Reaktionen:
Herzlichen Dank an Dorit: „Sie fragen sich also, ob diese Lieder wirklich gesungen wurden. Ja, sie wurden und voller Inbrunst sogar (man kannte ja nichts anderes, war aber völlig in Ordnung, denn als Ausgleich wurde Westfernsehen geschaut).
Mein damaliger Mann und ich haben in der Rüstung gearbeitet, also völlig linientreu (konnte man ja erwarten und ist heute noch schlimmer), aber aus dem Kabelnetz kamen Dalles und Denverclan. Den Kindern haben wir eingeschärft, dass sie im Kindergarten/in der Schule nichts erzählen dürfen (es war für uns existenziell). Aber natürlich haben sie! Wer nicht Westfernsehen sah, war ausgegrenzt.“
Vielen Dank auch an Cynthia: „Dazu ist mir sofort Folgendes eingefallen: Ich bin selbst Erzieherin und habe 2010 meine Ausbildung abgeschlossen. Und in meiner Einrichtung standen damals noch einige Exemplare des genannten Buchs. Anfänglich verstand ich nicht, warum die Kolleginnen diese Bücher hegten und pflegten, doch bereits nach kurzer Zeit wurde mit klar: in dem Buch stehen keineswegs nur sozialistische Lieder, sondern auch viele Klassiker. Und immer wieder freuen sich Eltern, wenn ihre Kinder auch mal ein Lied lernen, dass sie aus ihrer eigenen Kindheit noch kennen. Deshalb darf ich heute auch eins dieser Bücher mein Eigen nennen und liefere damit den Beweis, dass es sowohl damals als auch heute sehr wohl noch genutzt wird. Auch wenn der Titel und sehr viele Lieder nicht mehr zeitgemäß sind, bin ich froh, dass die Bücher nicht restlos der Müllpresse zum Opfer gefallen sind.“
Danke an Franziska: „Das abgebildete Liederbuch kenne ich sehr gut. Es hat ja nicht nur den „Propagandateil“, sondern auch klassische Volks- und Kinderlieder. Im Kindergarten haben wir, soweit ich mich erinnere, nur letzteres gesungen, später in der Schule auch das sozialistische Liedgut, und tatsächlich auch recht gern, wegen der einprägsamen Melodie, über den Text hat man als Kind nicht nachgedacht. – Ich bin Jahrgang 1976 und damals ging es schon liberaler zu als in den fünfziger oder sechziger Jahren. Westfernsehen war nicht mehr verboten und man konnte in der Schule offen darüber reden, dass daheim „Dallas“, „Schwarzwaldklinik“ oder „Ein Colt für alle Fälle“ gesehen wurde, als Kinder haben wir in der Schule auch lauthals Werbeslogans gesungen und die Reklame parodiert.“
Diese Kinderpost, deren Stempel statt der kindgerechten Abbildung von Blumen oder Teddys an den „Tag der Nationalen Volksarmee“ erinnert, zeugt davon, wie früh und wie direkt Kinder in der DDR mit politischer Propaganda konfrontiert wurden.