Weltraum-Spielzeug

Technofix 262 "Mondbahn" (1951), Platzbedarf Schachtel / Bahn jeweils ca. 40 x 6 x 15 cm
Technofix 286 "Rocket Express" (1957), Platzbedarf der Bahn ca. 37 x 9 x 14 cm, Maße der Schachtel ca. 37 x 6 x 14 cm

Technofix Raketenbahn GE 271 – Zur originalen Ausstattung gehört nur ein Raumschiff, Maße der Schachtel: ca. 32 x 18 x 5 cm

Technofix Raketenbahn GE 271

„Im Jahre 2000“, Brettspiel (schätzungsweise um 1950). Schachtel: 35 x 23 x 3 cm, Spielbrett: 45 x 30 cm – später wurde, wohl im Zuge der Euphorie um den ersten künstlichen Erdtrabanten, eine identisch illustrierte Version unter dem Namen „Sputnik“ vertrieben.

"Im Jahre 2000", "Sputnik" – Spielbrett (Detail)
Nettes kleines Blechkarussell (No 550) der Firma Blomer & Schüler (B&S, erkennbar am "Jumbo"-Elefant und nicht zu verwechseln mit dem insbesondere für Spielzeugherde aus Blech verantwortlichen Hersteller Berkenkamp und Schleuter, der ebenfalls mit dem Kürzel B&S zeichnet). Betrieben durch ein Aufzieh-Uhrwerk, Durchmesser ca.28cm.
"Rund um die Welt", billigst gemachtes Blechkarussell mit Plastikgondeln der Firma Schopper, Durchmesser ca. 22 cm

„Apollo“, kleines (Durchmesser 10 cm) Blech-UFO mit Sputnik-Antennen der Firma Blomer & Schüler. Da dieses Spielzeug recht häufig – noch dazu meist in einem nahezu unversehrten Originalkarton – auftaucht, vermute ich mal, dass es sich um eine Neuauflage jüngeren Datums handelt. – Wie auch immer: Sehr schön!

Sputnik und Fliegende Untertasse umkreisen die Weltkugel – Hersteller: Michael Seidel – Maße ca. 27 x 18 x 16 cm

Apollo 11, die Rakete der ersten Mondlandemission, hier als nettes batteriebetriebenes japanisches Blechspielzeug in einer ungewöhnlich geschnittenen Verpackung. Nach dem Einschalten fährt die Rakete in der Waagerechten mit Riesengetöse und in einem Affenzahn los (hab‘ mich bei der ersten Inbetriebnahme richtiggehend erschreckt) um irgendwann abzustoppen und sich aufrichten. Dann senkt sie sich wieder zurück in die Waagerechte und das Spektakel geht von Neuem los:-)

Nicht minder geräuschvoll wie das weiter oben zu sehende „Apollo 11“-Spielzeug bewegt sich die Mondlandefähre „Eagle“, ebenfalls „Made in Japan“ (unten ein Bild des ansprechend illustrierten Verkaufskartons) hin und her. Irgendwann geht dann langsam die Tür auf und ein Mini-Neil Armstrong kommt heraus. Allerdings klettert er nicht wie sein reales Vorbild die Leiter herunter – im Gegenteil: Von einer Feder gezogen klappt die Tür blitzschnell wieder zu…

APOLLO-Z Moon Traveler – Die Rakete richtet sich blinkend und kreischend auf und die Kapsel mit den Astronauten hebt sich von der Trägerrakete ab.

NIKE - hübsche kleine (Länge 18 cm) Spielzeugrakete "Made in Japan" aus den 60er Jahren, die sich aufrichtet, wenn sie gegen ein Hindernis stößt.
"Space Ship" "Mercury Explorer", "Made in Japan", mit Lichteffekt und sich drehendem Propeller (wofür auch immer man den im luftleeren Weltraum benötigt...). Die Ausstattung mit vielen batteriebetriebenen – möglichst bunten und/oder lärmenden Funktionen – ist typisch für japanische Blechspielzeuge der 60er Jahre. Länge ca. 20 cm, Hersteller T.P.S. (Tokyo Plaything Shokai). Shokai).
"Fliegende Untertasse" mit Friktionsantrieb, "Made in Japan"
Japanischer "Space Patroler" mit Elektro-Antrieb und  spektakulären Lichteffekten, Durchmesser ca. 19 cm
Spardose "Bornholmer Banken" - Das auf den vorderen Teil der Rakete gelegte Geldstück wird durch den mit einer Feder gespannten Schlitten in die Öffnung katapultiert, ausgelöst wird das Ganze durch Hinunterdrücken des oberen Leitwerks am Heck. - Toll!

Der „Lunar Orbiter“ (Hersteller Norddeutsche Plastik) weckt bei mir ebenso vielfältige wie zwiespältige Erinnerungen …: Zum einen nämlich an Spielzeuge in tollen, vielversprechenden Verpackungen, deren Inhalt den Erwartungen dann nicht gerecht wurde, zum anderen an diesen in unzähligen Varianten hergestellten Spielzeugtyp allgemein (obwohl ich im Laufe meiner Kindheit – gefühlt – hunderte davon besaß, habe ich keine Idee, wie sowas heißen könnte). Hat zwar zugegebenermaßen großen Spaß bereitet, damit zu spielen, aber entweder war ziemlich schnell das fliegende Teil verschwunden (Nachbargarten, hoher Baum, schwarzes Loch;-) oder die Plastik-„Zugschnur“ gerissen. 

Ganz herzlichen Dank an Jan für folgende Info: Bei dem Lunar Orbiter haben Sie geschrieben „habe ich keine Idee, wie sowas heißen könnte“…
Da kann ich Ihnen weiter helfen, diese Flugspiele wurden unter „Kreiselluftspiel“ vertrieben.
Der Rotor wurde mittels eines Kunststoffzugbandes, das mit Zähnen besetzt war, in Schwung gebracht.
Das sollte die „Neuheit“ und die „Verbesserung“ zu den alten Handstartern mit Zugseil werden…
Das hatte sich aber nicht durchgesetzt, da die Kunststoffzähne schnell abgenutzt waren…
Da waren die alten Handstarter mit Zugseil doch praktischer, man konnte das Zugseil ersetzen und auch das Rückzuggummi….
Mir ging es wie Ihnen, der Flugkreisel flog überall hin, nur nicht dahin wo er sollte….
Da waren die alten DUX Hubschrauber doch um einiges besser….., obwohl auch viele Hubschrauber in Bäumen gelandet sind….“

„Remote Control Satellite“, Arnold Spielwaren, Made in Western-Germany, Maße des Verkaufskartons 18 x 18 x 5 cm – Per Handkurbel wird das Flugobjekt in Rotation versetzt und hebt schließlich vom Boden ab;-)

Tischflipper, Arcofalc "Made in Italy", 56 x 25 x 2,5 cm
Tischflipper "Space-Travelling" "Weltraumfahrt", Progresswerk - 38 x 20 x 5,5 cm
Tischflipper "Made in Western Germany" - 18 x 12 x 1,5 cm
Tischflipper "Made in Western Germany" - 18 x 12 x 1,5 cm
Technofix Nr.333 "Apollo", Verkaufskarton, Maße: 39 x 27 x 13 cm
Technofix Nr.333 "Apollo"
Technofix Nr.333 "Apollo"
Technofix 331 "Luna Expedition"
Technofix 331 "Luna Expedition"

DUX-ASTROMAN – Elektro-Roboter mit vielen interessanten Funktionen

„Die DUX-Ingenieure haben sich überlegt, wie so ein Weltraum-Roboter aussehen und funktionieren könnte. Es gelang ihnen, ein Roboter-Modell zu konstruieren, das sich ähnlich wie ein Mensch bewegen kann, und das Befehlen gehorcht, die man ihm mit einem Steuergerät erteilt. Dieser kleine Weltraum-Roboter wurde auf den Namen „DUX-ASTROMAN“ getauft.“

Roboter "Space Explorer", "Made in Japan", Höhe ca. 30 cm
Passend zum Thema: Eine Rakete von einem alten Kirmeskarussell. Der Korpus ist komplett aus Holz, daher vermute ich, dass sie wohl in den 50er oder frühen 60er Jahren hergestellt wurde. Wer weiß, wieviele Kinder darin – wenigstens für ein paar Minuten – ihren Traum verwirklichen konnten, durch "den Weltraum" zu fliegen...Länge ca. 145 cm. Für das Foto hat eine über einen Meter hohe Micky Maus-Plüschfigur Platz genommen. – Kitschig? Was soll's!
Utopisches Fahrzeug "Jupiter" von "anker Spielzeug", "VEB Kombinat PIKO, Betrieb Eisfeld", "Elektromechanischer Antrieb - Kabelfernsteuerung für Raketenstart"

„Hydropneumatische Rakete L3 mit und ohne Satellit“,

ein „Aktuelles Spielzeug im Zeitalter der Weltraumforschung.“ Nach Befüllung mit Wasser und mittels mitgelieferter Pumpe komprimierter Luft steigt die Rakete ohne Satellit ca.30 m hoch. Leider handelt es sich bei meinem Exemplar um die Ausführung „ohne Satellit“, doch gibt die Bedienungsanleitung Aufschluss über die Funktionsweise dieses interessanten Zubehörs: „Eine hydropneumatische Rückstoßrakete trägt den Satellit auf eine Höhe von ca. 20 m. Nach Erreichen dieser Gipfelhöhe löst sich der Satellit von der Trägerrakete und fliegt, um seine eigene Achse rotierend, selbstständig weiter (…) und gleitet langsam zu Boden. (…) Der Satellit ist durch das Abziehen von Kappe und Satellitenoberteil zerlegbar, um die Möglichkeit zu schaffen, Insekten und ähnliche Lebewesen im Satelliten kurzzeitig in den „Weltraum“ zu befördern.“ – Hersteller: VEB Vereinigte Südthüringer Spielwarenwerke Eisfeld Werk II Heldburg“

Mittlerweile hat auch die Ausführung mit Satellit den Weg in die Sammlung gefunden:-)
Mondfahrzeug mit Kabelfernsteuerung, wohl aus sowjetischer Produktion, gefunden in einer DDR-Spielzeugkiste

Beim „Lunochod1“ von Piko Mechanik handelt es sich gleich in mehrfacher Hinsicht um eine „Mogelpackung“. Zum einen kommt das in der 49 x 34 x 6 cm großen Schachtel enthaltene Mondauto selbst lediglich auf eine Länge von knapp 8 cm, zum anderen ist es mitnichten funkferngesteuert, wie der Schachtelaufdruck „Radio Control“ verheißt, sondern erhält die Fahrbefehle für „vorwärts“ und „rückwärts“ per Kabelfernbedienung simpelster Machart. Immerhin gibt es auf dieser noch einen Knopf, nach dessen Drücken ein (Hup?-) Signal ertönt. Bislang hatte ich jedoch noch keine Idee, wofür man auf dem Mond eine Hupe benötigt, die mangels Schallwellen weiterleitender Luft eh niemand hören könnte… Nichtsdestotrotz macht es großen Spaß, den geländegängigen Winzling über die beiliegende, ca. 47 x 66 cm messende „Mondlandschaft“ zu manövrieren und auch die Schachtel ist hübsch gestaltet. Ein erhalten gebliebener Preisaufkleber verrät, dass dieses Spielzeug einmal stolze 32,50 M gekostet hat.

„Planet Orbital 1“, Spielzeug-Raumstation vom VEB Mechanische Spielwaren in Brandenburg (Havel) mit elektrischem Motorantrieb für die Drehung der oberen Raketen sowie diversen Lichteffekten. „Durch die verschiedenen Möglichkeiten der Verriegelung von Einzelteilen lassen sich die unterschiedlichsten Raumflugkörper gestalten.“ Platzbedarf für die Variante „Raumstation“ ca. 83 x 73 x 50 cm.

"Planet Orbital 1", zusammengebaut als Rakete, Länge ca. 88 cm
"Planet Orbital 1", zusammengebaut als Raumstation

Utopische Fahrzeuge „Blizzard“ (MSW, DDR), Länge: 20 cm und Holdauto (Flim Lemezáru Gyáregység, Ungarn), Länge 34 cm

Utopisches Fahrzeug "Ürauto", LEMAZARU GYAR, Ungarn, Länge 34 cm

Selbstgebastelte Rakete aus Masse, Höhe 30 cm und Kinderzeichnung um 1967, A4, „Kap Kenedi – 1000000000 Stunden killometer – 10000 PS – 900000 Zillinder“