Der „Lunar Orbiter“ (Hersteller Norddeutsche Plastik) weckt bei mir ebenso vielfältige wie zwiespältige Erinnerungen …: Zum einen nämlich an Spielzeuge in tollen, vielversprechenden Verpackungen, deren Inhalt den Erwartungen dann nicht gerecht wurde, zum anderen an diesen in unzähligen Varianten hergestellten Spielzeugtyp allgemein (obwohl ich im Laufe meiner Kindheit – gefühlt – hunderte davon besaß, habe ich keine Idee, wie sowas heißen könnte). Hat zwar zugegebenermaßen großen Spaß bereitet, damit zu spielen, aber entweder war ziemlich schnell das fliegende Teil verschwunden (Nachbargarten, hoher Baum, schwarzes Loch;-) oder die Plastik-„Zugschnur“ gerissen.
Ganz herzlichen Dank an Jan für folgende Info: Bei dem Lunar Orbiter haben Sie geschrieben „habe ich keine Idee, wie sowas heißen könnte“…
Da kann ich Ihnen weiter helfen, diese Flugspiele wurden unter „Kreiselluftspiel“ vertrieben.
Der Rotor wurde mittels eines Kunststoffzugbandes, das mit Zähnen besetzt war, in Schwung gebracht.
Das sollte die „Neuheit“ und die „Verbesserung“ zu den alten Handstartern mit Zugseil werden…
Das hatte sich aber nicht durchgesetzt, da die Kunststoffzähne schnell abgenutzt waren…
Da waren die alten Handstarter mit Zugseil doch praktischer, man konnte das Zugseil ersetzen und auch das Rückzuggummi….
Mir ging es wie Ihnen, der Flugkreisel flog überall hin, nur nicht dahin wo er sollte….
Da waren die alten DUX Hubschrauber doch um einiges besser….., obwohl auch viele Hubschrauber in Bäumen gelandet sind….“