Sammlung Ursula Luhr

Epicerie Parisienne, um 1880, Maße: 50 x 16 x 43 cm
Puppen-Waschküche, um 1880, Maße: 63 x 36 x 29 cm
Puppenstube mit hinterem Anbau, der eine Toilette beinhaltet, um 1900, Maße: 90 x 50 x 40 cm
Metzgerei, um 1900, Maße: 58 x 25 x 27 cm
Marktstand mit Fleischwaren, Maße:51 x 35 x 34 cm
Bäckerei in trapezförmigem Gehäuse, Maße: 38 (27) x 15 x 18 cm
Kaufladen, um 1880, Maße: 41 x 22 x 18 cm
Puppenküche, Maße: 70 x 43 x 34 cm
"Schatztruhe" aus Goldblech, Maße: ca. 6 x 5 x 5 cm
"Bärenschule", Maße: 72 x 27 x 29 cm
Menagery, Maße: 43 x 9 x 37 cm
"National-Art-of Hoop-turning & Wood-carving in the Match-Box", Puppenstube in der Streichholzschachtel
Kinderaltar, Maße: 40 x 22 x 80 cm

Weihnachtlich geschmückte Devotionalien- und Schnickschnack-Handlung mit einer Vielzahl winzigster und trotzdem detailgetreu ausgearbeiteter Einzelteile, Maße: 45 x 25 x 30 cm

Epicerie Parisienne, um 1880, Maße: 30 x 7 x 38 cm
Puppenstubenpuppen, Höhe ca. 10 cm
Grödnertal-Püppchen, beklebt mit Reiskörnern und Kümmel, Höhe ca. 8 cm
Puppenküche, ca. 1860/80, Maße: 82 x 35 x 35 cm
"Handlung von Geschwister Hausburg", Marktstand, Maße: 65 x 40 x 50 cm
Kleiner trapezförmiger Stoffladen, Maße: 37 (24) x 14 x 15 cm
Porzellan-Laden, Maße: 82 x 35 x 35 cm
"Loterie Parisienne", Maße geöffnet: 42 x 35 x 37 cm
Diese beiden Puppen waren im Blickfeld von Ursula Luhrs Schreibtisch platziert. Ich vermute daher, dass sie eine besondere Beziehung zu ihnen hatte.
Allerlei Bären und ein kleiner Hase, der sich dazwischen geschmuggelt hat.
Garten-Pavillon mit Stühlen im Thonet-Stil, Maße: 30 x 23 x 33 cm
Sammlers Traum: In diesem urgemütlichen und lichtdurchfluteten Raum mit Ausblick in ihren herrlichen Garten erledigte Ursula Luhr kleine Reparaturen oder las in Büchern aus ihrer reichhaltigen Puppenhaus-/Puppenbibliothek

Versuch eines Nachrufs

Leider habe ich Ursula Luhr nicht mehr zu Ihren Lebzeiten kennenlernen können. Wie ich erfuhr, war sie die Ehefrau eines beruflich sehr erfolgreichen Mannes, auf den sie überaus stolz war und nach dessen Tod sie zurückgezogen lebte.

Eine über Jahrzehnte zusammengetragene Sammlung sagt zwar viel über den Menschen aus, der sie zusammengestellt hat, lässt jedoch noch kein konkretes Bild entstehen. Bei der Sichtung ihrer Schätze fiel mir dann zwischen all den Spielzeugen eine Schachtel mit alten Fotos und Zeitungsausschnitten in die Hände, die mich eine große Zeitspanne ihrer Lebensgeschichte nachvollziehen ließen. Einige der Fotos waren zerrissen, der Rest wohlgeordnet. Da Frau Luhr die Fotos vorsortiert hatte und davon ausgehen musste, dass diese von demjenigen gefunden werden, der, ihrem Wunsch gemäß, ihre Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich macht, bin ich mir nahezu sicher, dass es in ihrem Sinne ist, einige der gefundenen Bilder ebenfalls online zu stellen. Außerdem passt dies zu meiner ganz persönlichen Sammelphilosophie, hinter Spielzeugen nicht nur Firmen und Herstellungsjahre zu sehen, sondern auch die Menschen, die damit gespielt oder, wie in diesem Fall, sie gesammelt haben.

Die nachfolgenden, in den 1960er Jahren entstandenen Fotos stammen aus einer Mappe, mit der sie sich als Mannequin / Fotomodell präsentierte. Später, so verrät ein ausführlicher Zeitungsbericht, der ihren Werdegang beleuchtet, arbeitete sie dann als „Hausmannequin und Jung-Direktrice“.